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Die Terrarien
Die Mehrzahl meiner Terraien stehen in einem beheizten Kellerraum. Die größeren Terrarien sind aus OSB-Verbundplatten . Dies ist energiesparender als reine Glasbecken. Die kleinen Aufzuchtbecken sind aus Vollglas und lassen sich gut reinigen und desinfizieren. Beleuchtet mit Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen wir den Tieren 12 - 14 Stunden der Tag simuliert.
Die Grundtemperatur im Raum beträgt 23-24°C am Tag und ca. 20°C in der Nacht, während jedes Becken noch zusätzlich mit Ellsteinstrahlern und/oder mit Heizmatten ausgestattet ist. Geregelt wird jedes Terraium über Thermostate mit Beleuchtungsregelung und Nachtabsenkung. So ist es möglich jedes Becken individuell zu regeln.
von links nach rechts:
Um eine Ausgewogenheit zwischen hygienischen Anforderungen und "Schönheit" zu erzielen habe ich so manchen Kompromiss mit mir selbst geschlossen.
Als Bodengrund ist in allen Terrarien ein Einstreu der Marke "Tierwohl super" eingebracht. Dies ist ein Weichholzgranulat das im Gegensatz zu Kleintiereinstreu keine Späne sondern abgerundete Granulate enthält. Die Gefahr sich bei Verschlucken zu verletzen ist so gut wie nicht gegeben. Aus Weichholz hergestellt kann dieses Granulat auch mal verdaut werden.
Alle Pflanzen in den Terrarien sind künstlich und können gegebenenfalls einer Desinfektion unterzogen werden. Äste, Töpfe und Steine sind herausnehmbar montiert und somit auch leicht zu reinigen.
Alle Wasserbecken sind aus Glas oder glasierter Keramik und der Größe und ihren Gewohnheiten entsprechend dimensioniert. Das Wasser wird spätestens alle 2 Tage gewechselt. In jedem Becken befindet sich ein Versteck für jedes Tier. Meist sind dies Tontöpfe oder Schalen die eine entsprechend große Öffnung haben.
Zwei typisch eingerichtete Terrarien für Lampropelten. In diesen Becken Becken befinden sich zwei Paare der Gattungen Lampropeltis ruthveni und Lampropeltis getula californiae
In die Becken sind sogenannte Wet-Boxen eingebracht. Mit Sphagnum-Moos gefüllte Kunststoffbehälter die mit einem Deckel und einem Schlupfloch versehen sind. Das Moos wird feucht gehalten. Die Tiere nutzen diese Boxen gerne vor der Häutung oder sich auch zu verstecken.
Natürlich darf es nicht sein dass kein Terraium im Wohnzimmer steht. Hier muss allerdings der Aspekt, allein schon wegen der anderen Familienmitgliedern, der Ansehnlichkeit etwas mehr zum tragen kommen. Die technische Ausstattung ist jedoch die gleich wie bei meinen anderen Terrarien.
Neonaten (frisch geborene Jungtiere) werden einzeln in Kleinterrarien oder im Racksystem für die ersten Wochen gehalten. Auf diese Weise können die Fütterungen, die Häutungen und sonstige Ereignisse für jedes Tier festgehalten werden. Eventuelle Futterverweigerer können individuell beobachtet und versorgt werden. Dokumentiert wird dies im Programm Terraniser. Durch die umfangreiche Statistikfunktion sind Unregelmäßigkeiten schnell zu erkennen.
links:
Kleinterrarien mit elektronisch gesteuerter Heizung und Beleuchtung.
Hier finden einzeln gehaltene Jungtiere der Gattung Lampropeltis ihre Unterbringung.
rechts:
Racksystem zur Aufnahme von BraPlast Dosen oder auch zu Kunststoffboxen. Durch die verstellbaren Böden können Boxen verschiedener Größen und Höhen eingebracht werden.Bis zu 45 Neonaten können hier gehalten werden.