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letzte Aktualisierung:

19.02.2012 21:06:49

Die Blindschleiche (Angius fragilis)

 

Schon der Name Angius (Schlange) fragilis (zerbrechlich) zeigt dass dieses Tier lange Zeit als Schlange angesehen wurde und zum Teil auch heute noch als solche betrachtet wird. Als das häufigste in Deutschland vorkommende Reptil ist diese beinlose Echsenart auch in unserem Garten und in unserem Steinwall zu Hause. Kleinesfalls sind diese Tiere blind wie es der deutsche Name vermuten lässt. Vielmehr hat diese Bezeichnung ihren Ursprung im althochdeutschen "plintslicho" und hat die Bedeutung blinkender Schleicher.

In der ländlichen Abgeschiedenheit unserer Heimat tummeln sich viele Reptilien und Amphibien. Hier ein paar Bilder unsere ständigen Gäste.

Die Zauneidschse (Lacerta agilis)

 

In unserem Steinwall lebt eine kleine Population von Zaundeidechsen. Die vielen Versteckmöglichkeiten zwischen den Steinen geben den Tieren genügend Schutz um sich nicht bei Revierauseinandersetzungen ins Gehege zu kommen. Im Sommer kommen sind die Jungtiere zwischen den Ritzen oder beim Sonnenbaden zu beobachten.

 

Die Ringelnatter (Natrix natrix)

 

Dieser kleiner Vertreter seiner Art mit 75 - 100 cm Körperlänge steht, wie alle Reptilien, unter Naturschutz. Das große Verbreitungsgebiet in Europa und das weite Spektrum ihrer Habitate lässt die Ringelnatter in den unterschiedlichsten Lebensräumen erscheinen. Typische Fundorte sind: Bäche, Flüsse, Grabensysteme, Teiche und Seen, Feuchtwiesen, Moore, Sümpfe und deren jeweilige Umgebung. Auch in Laub- und Kiefernwäldern, an Bahndämmen, auf natürlichen (Bergland) und künstlichen (Halden) Hanglagen, Parks und Gärten werden Ringelnattern regelmäßig beobachtet.

 

Der Grasfrosch (Rana temporaria temporaria)

 

In Deutschland ist der Grasfrosch von der Nord- und Ostseeküste bis in die Alpen noch mehr oder weniger geschlossen verbreitet.Zu den Laichgewässern gehört ein breites Spektrum stehender oder langsam fliessender Gewässer. Bevorzugt werden jedoch flachere, von der Sonne beschienene Stillgewässer wie kleine Teiche und Weiher. Nachts gehen die Frösche auf die Jagd nach Insekten (beispielsweise Käfern und Laubheuschrecken), Asseln, Würmern, Spinnen und Nacktschnecken.